Willkommen in der Fachstelle für Gewaltprävention!

Die Fachstelle für Gewaltprävention Bremen und Bremerhaven ist eine Opferschutz-Einrichtung, deren Hilfsangebote sich an Beschuldigte und Verursacher von körperlicher und sexueller Gewalt richten.

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nicht (mehr) gewalttätig werden wollen. Wir bieten unsere Dienste für Selbstmelder sowie für Behörden, Gerichte und andere Beratungsstellen oder stationären Einrichtungen an.

Ziele unserer Arbeit sind: Rückfälligkeit zu vermeiden und eine Verantwortungsübernahme für die begangenen Taten zu ermöglichen. Ebenso wichtig ist es für uns, dem Schutz und der Heilung der aktuell Betroffenen zuzuarbeiten.

Dabei zeigen wir den Verursachern von Gewalt alternative Handlungsmöglichkeiten auf und bieten ihnen Unterstützung und Hilfe in Krisen und bei Problemlagen.

Wir arbeiten auch mit Menschen, die zunächst nicht freiwillig zu uns kommen. (z.B. im Rahmen von Schutzanordnungen, bei einer Strafanzeige, auf Weisung eines Gerichtes oder auf Druck von Partnerin/Partner oder Familie).

Unser Angebot für Klienten richtet sich an

  • Personen, die ihren Partner oder ihre Partnerin zu Hause oder nach einer Trennung  gewalttätig behandeln („Häusliche Gewalt“)

  • Junge Menschen, die körperlich gewalttätig geworden sind

  • Erwachsene und Jugendliche, die kurz davor stehen, ein Sexualdelikt zu begehen

  • Erwachsene und Jugendliche, die bereits eine Sexualstraftat begangen haben

  • Konsumenten von Missbrauchs-Abbildungen (sog. “Kinder- und Jugendpornografie”)

  • Kinder (6-13 Jahre), die sich sexuell grenzverletzend verhalten

  • Personen, die beschuldigt werden, ein Sexualdelikt begangen zu haben

Die Beratungsgespräche können in deutsch oder englisch geführt werden. Für Hilfesuchende, die in großer Entfernung von Bremen wohnen, kann die Beratung per Internet erfolgen (über Einzelheiten hierzu informieren wir Sie gerne).

Die Fachstelle führt keine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung durch. Menschen mit einem heiltherapeutischen Bedarf können in der Fachstelle nicht behandelt werden.

Kosten

Die Fachstelle für Gewaltprävention GmbH erhält keine öffentliche Förderung.

Erwachsene müssen daher in der Regel für die Kosten der Behandlung selbst aufkommen. Der Satz für eine Beratungs- oder Therapiestunde beträgt 75,00 €.

Bei Empfängern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (z.B. ALG II-Empfänger, geistig Beeinträchtigte) sind wir bei der Beantragung der Übernahme der Kosten durch die Sozialämter behilflich.

Leistungen für Kinder und Jugendliche können über das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG § 27a) abgerechnet werden. Es besteht eine Leitungsvereinbarung mit dem Jugendamt Bremen.

Dauer

Der Umfang unserer Hilfen richtet sich nach der Problemlage und der Mitarbeit der Klienten. Sie dauert in der Regel 6 bis 18 Monate. Termine finden zumeist 1 x wöchentlich statt.

 

Unser Angebot für Fachkräfte umfasst:

 

  • Fachberatungen

  • Supervision

  • Vorträge

  • Fortbildungen

  • Entwicklung von Schutzkonzepten gegen sexuelle Übergriffe durch Mitarbeiter/innen für Organisationen


Wir besuchen Sie in ihrer Einrichtung, in ihrem Team oder in ihrem Arbeitskreis und stellen unsere Arbeit im Detail vor. Gerne beantworten wir ihre Fragen, wie zum Beispiel:

  • Was ist der konzeptionelle Ansatz der Fachstelle?
  • Wie kann es gelingen, das Verhalten von grenzverletzenden oder gewalttätigen Menschen zu verändern?
  • Welche Aussagen können über Ursachen und Motivation gemacht werden?
  • Wie “erfolgreich” kann eine Arbeit mit “Tätern” sein?
  • Was kann unsere Einrichtung/Organisation aus der Arbeit mit “Tätern” lernen?
  • So es unser Arbeitspensum erlaubt, präsentieren wir uns auch mit einem Informations-Stand auf ihrer Veranstaltung, Fachtagung, Ausstellung, etc.

    Wir freuen uns auf ihre Anfrage!

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    Kontakt: 0421 – 794 25 67

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